3D-Sonographie (3D-Ultraschall)
Das Verfahren der 3D-Sonographie basiert auf der Schnittbilddarstellung vieler Bildebenen durch menschliche Organe zweidimensional in kurzer zeitlicher Abfolge, die dann in einen Bildspeicher (Computer) eingelesen werden. Der Rechner kann anschließend innerhalb weniger Sekunden aus den gespeicherten Daten der Schnittbildebenen die Werte für die dritte Bildebene (dritte Dimension) errechnen und diese auf dem Monitor darstellen. Im eingefrorenen Bild kann nun die weitere Bildverarbeitung erfolgen. Unter Einsatz verschiedener Spezialtechniken gelingt es unterschiedliche Schnittebenen des Tumors aus den Einzelbildern heraus-zuarbeiten oder das dreidimensionale Bild sich um die eigene Achse drehen zu lassen, um eine verbesserte Beurteilung zu erreichen. Der Einsatz dieser Technik findet eine zunehmende Bedeutung in der Mammasonographie (Ultraschall der Brust).
3D-Sonographie (3D-Ultraschal) In der Schwangerschaft, durch Einsatz eines 3D-fähiges Ultraschallgerätes, ist eine gute Bild- und Darstellungsqualität der fetalen Oberflächenstrukturen wie zum Beispiel: das fetale Gesicht, der Exstremitäten usw., in meisten Fällen möglich. Grundvoraussetzung für eine gute Darstellungs- und
Vergroesserung
Bildqualität ist die Einsehbarkeit der betreffenden Regionen. Es gibt auch limitierende Faktoren der Bildqualität der 3D-Sonographie wie zum Beispiel: Adipositas, reduzierte Fruchtwassermenge, Kindslage in der Gebärmutter usw.
 
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