Farbkodierte Dopplersonographie
Die Farb- und Dopplersonographie ist eine spezielle Ultraschallmethode, die Gefäßdurchblutung darstellen kann. Auch ganz kleine Gefäße können sichtbar gemacht werden. Da die meisten bösartigen Tumoren gut durchblutet sind, muss eine gegenüber dem normalen Gewebe verstärkte Gefäßbildung stattfinden. Der Einsatz von hochauflösenden Farbdopplergeräten ist in der Gynäkologie zur Krebsdiagnostik in der Brust, Gebärmutter und Eierstöcken angewandt. Die Technik von Power-Doppler wird eine sensitive und kontinuierliche Gefäßdarstellung gewährleistet und wird bei Ultraschall der Brustdrüsen eingesetzt
Farbkodierte Dopplersonographie In der Geburtshilfe ist eine Farbdopplersonographie eine zusätzliche Untersuchung zur Überwachung der Risikoschwangerschaften und zur Aufdeckung der Gefahrenzustände des Kindes sowie der Mutter in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft. Die Untersuchung der wichtigen kindlichen Blutgefäße (Nabelschnur, Aorta und Gehirn)
Vergroessern
und der mütterlichen Blutgefäße (beide uterine Gefäße) erlaubt eine Aussage über die Funktion des Mutterkuchens (Plazenta) und den kindlichen Zustand im zweiten und dritten Trimenon. Doppleruntersuchung ist sehr aufwendige aber ungefährliche Methode - die Anatomie des Herzens und der großen Blutgefäße kann auch zusätzlich überprüft werden. Sie wird in der Regel erst nach der 20 SSW durchgeführt und diese Untersuchung erhöht die Sicherheit der Schwangerenvorsorge. Farbdopplersonographie kann auch bei normalem Verlauf der Schwangerschaft durchgeführt werden.
 
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