Krebsvorsorge mit dem Thin Prep Test
Ein regelmäßiger Abstrichttest ist Voraussetzung zur Vorbeugung des sogenannten "Zervixkarzinoms" (Gebärmutterhalskrebs) und unerlässlich bei der Erfassung seiner Vorstufen. Meist kommt es zu Zellveränderungen in der Gebärmutter, ohne dass Symptome oder Schmerzen auftreten. Werden die Vorstufen, die sich in unterschiedlich starken Ausmaß entwickeln können, nicht erkannt und rechtzeitig behandelt, kann sich auch aus zunächst geringen Veränderungen über die Zeit ein Krebs entwickeln. Früherkennung mit dem Thin Prep Pap Test (moderne Variante der Zytologie-Entnahme) liefert genauere Angaben über Zellaktivitäten am Muttermund und damit zu einer Verringerung der bei Verwendung von Wattestäbchen bedingten Fehlerquote beiträgt. Während der herkömmliche Abstrich mit einem Wattestäbchen am Muttermund durchgeführt wird und nur ca. 20% der entnommenen Zellen enthält (weil bis 80% der Zellen in der Watte haften bleiben), wurde mit dem Thin Prep Test eine Abstrichmethode entwickelt, mit der nahezu alle am Gebärmutterhals abgestrichenen Zellen in einem speziellen Verfahren gesammelt und damit diagnostisch ausgewertet werden können.
Ein weiterer Vorteil der Thin Prep Test-Methode (Flüssigkeitszytologie) besteht in der verbesserten Zelllagerung, wodurch der Laborarzt eine präzisere Zelldiagnostik vornehmen kann als mit der Wattestäbchen-Methode und damit die Trefferwahrscheinlichkeit veränderte und auffällige Zellen zu finden um 20-30% gegenüber der Standardmethode verbessern kann.
 
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