Triple-Test
Durch den Triple-Test ist auch eine persönliche Risikoberechnung des Trisomie 21 während der 15. bis 20. Schwangerschaftswoche möglich. Aus dem Blut der Mutter werden drei Hormone (AFP,HCG,E3), die vom Kind produziert werden, bestimmt. Unter Berücksichtigung dieser Werte sowie des Alters, der Schwangerschaftswoche und des Gewichtes der Mutter kann mit Hilfe eines Auswertungsprogrammes die statistische Wahrscheinlichkeit berechnet werden, ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen, also das persönliche oder individuelle Risiko. Mit diesem Test wird gleichzeitig das Risiko eines Neuralrohrdefektes ("offener Rücken") bestimmt. Das Ergebnis stellt noch keine gesicherte Diagnose dar, sondern ein statistisches Risiko, das gegebenenfalls weiter abgeklärt werden sollte. Heutzutage wird der Triple-Test wegen seiner Unsicherheit immer weniger angewandt und durch eine bessere Methode ersetzt. (Nackentransparenz)
 
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